KULTURABEND



Freunde treffen, die Gastfreundschaft pflegen und von Kundigen in Musik, Kunst und Literatur geführt zu werden. Unter diesem Leitsatz haben wir unsere Kulturabende ins Leben gerufen.

Ein Blick in "vergangene Veranstaltungen" gibt Ihnen einen Eindruck über die mehr als 50 Kulturabende und die vielen Künstler, welche wir schon bei uns zu Gast hatten.


Die kommenden Veranstaltungen im Überblick:


Samstag, 21. Januar 2017, 19 Uhr

Thomas Sarbacher liest!


Foto: Felix Klaus


Wer an unserem letzten Kulturabend mit Thomas Sarbacher war, erinnert sich gewiss wie wir mit Freude an Gottfried Kellers "Die missbrauchten Liebesbriefe". Thomas Sarbacher hat die Geschichte so heiter und humorvoll gelesen, dass wir alles daran gesetzt haben, eine Fortsetzung zu bekommen. Dies ist uns gelungen und Thomas Sarbacher hat uns versichert, dass er für uns gerne "Die drei gerechten Kammmacher" lesen wird. Auch dies eine Novelle von Gottfried Keller, 1855 in Berlin geschrieben und erstmals 1856 in der Sammlung "Die Leute von Seldwyla" veröffentlicht. Die Geschichte handelt von drei Handwerksgesellen, die bei einem Seldwyler Meister arbeiten, alle drei fleißig, sparsam, genügsam, berechnend und konfliktscheu. Trotzdem - oder gerade deshalb - werden sie zu erbitterten Rivalen: jeder möchte die Kammmacherei kaufen, und jeder möchte dazu dieselbe vermögende Jungfer ehelichen. Es kommt zu einem entscheidenden Wettlauf, der für zwei der Gesellen schlimm ausgeht. Doch auch der Sieger endet unrühmlich als Pantoffelheld.




Samstag, 1. April 2017

Freiheit und Zwang, Geld und Macht, Liebe und Tod
Lydia Welti-Escher -
ein gesellschaftspolitischer Skandal


mit Prof. Josef Jung



Lydia Welti-Escher, Tochter von Alfred Escher
Gemälde: Karl Stauffer-Bern


Wer den faszinierenden Abend mit Prof. Dr. Joseph Jung, Biograf von Alfred Escher, erlebt hat, ist mit uns gespannt auf die Fortsetzung!

→ Kurzbiografie Joseph Jung



Samstag, 17. Juni 2017, 15:30 Uhr

Schloss Wildegg
Kulturabend.ch geht nach draussen!

Führung "Vom Keller bis unters Dach" durch das weitgehend mit der ursprünglichen Einrichtung erhaltene Haus, Lustwandeln durch den historischen Garten mit über 300 alten Kulturpflanzen, Abendessen am Fuss des Schlossgartens im Gasthof Bären




Die barocke Schlossdomäne Wildegg ist ein authentischer Erlebnisort der Geschichte und der historischen Gartenkultur. Die feudale, die Landschaft majestätisch überragende Anlage mit Schloss, Nutz-, Lust- und Rosengarten, Rebberg, Wald, Gutshof und Manufakturen ist im Wesentlichen erhalten geblieben und in seinem konservierten Zustand einzigartig in der Schweiz. Dem Publikum erschliesst sich die Lebenswelt der Patrizierfamilie von Effinger in ihrer ganzen Vielfalt vom eleganten Wohnstil bis zur Verarbeitung der Feldfrüchte.

Der historische Garten wird vom Museum Aargau betreut und besteht aus einer Anlage mit über 300 alten Kulturpflanzen, Gemüse-, Getreide- und Beerensorten sowie Duft-, Würz- und Medizinalkräutern. Die Setzlinge werden bei der Stiftung ProSpecieRara bezogen, die sich für die Erhaltung der biologischen Artenvielfalt einsetzt.

1912 vermachte die letzte Vertreterin des Geschlechts, Julie von Effinger, die Schlossdomäne samt Mobiliar und Ländereien der Schweizerischen Eidgenossenschaft. 2011 übertrug der Bund für Fr. 1.- das gesamte Anwesen an die vom Kanton Aargau errichtete Stiftung Schlossdomäne Wildegg. Diese hat den Auftrag, diese einzigartige Kulturlandschaft von nationaler Bedeutung in ihrem Charakter zu erhalten.

Der Preis pro Person für Führung und Besichtigung des Schlossgartens (ohne Nachtessen) beträgt Fr. 25.-




Samstag, 2. Dezember 2017, 19:00 Uhr

Die Zauberflöte
Eine klingende Zeitreise durch die Entwicklungsgeschichte der Querflöte.

präsentiert und gespielt durch Oskar Peter





Die Flöteninstrumente gehören zu den ältesten Musikinstrumenten überhaupt. Für die Querflöte gibt es in der abendländischen Musikentwicklung zwei bedeutende bautechnische Entwicklungseinschnitte. Sie liegen einerseits am Ende des 17. Jahrhunderts und andererseits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die eigentliche Blütezeit der solistischen und kammermusikalischen Querflötenmusik fällt demnach in das 18. Jahrhundert, die Zeit des musikalischen Spätbarock und der Klassik. Die normalerweise aus exotischen Hölzern verfertigte Traversflöte – so genannt wegen der konischen Bohrung des Rohres – galt mit ihrem weichen, geschmeidigen und farbenreichen Klang als Sinnbild für schmeichelnde Süsse, Anmut, Liebreiz und Zärtlichkeit. So verwendet beispielsweise J. S. Bach in der Arie „Ei, wie schmeckt der Coffee süsse, lieblicher als tausend Küsse“ seiner Kaffeekantate neben der Sopranstimme (Liesgen) eine spielfreudige Traversflöte, um dies zu illustrieren.
Die Klangvielfalt der verschiedenen Instrumente und Musikstile versprechen eine passende Einstimmung auf die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit. Am Cembalo, Hammerklavier und modernen Klavier wird Gerhard Meier assistieren.


Tasteninstrumente: Gerhard Meier


→ Oskar Peter





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